Diese Methode führt über 3 - dimensionale Bewegungen zu komplexen Bewegungsmustern, die sich an Abläufen in Alltag und Sport orientieren. Über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel, werden Bewegungen gebahnt, die durch Schädigungen unterschiedlichster Art, verloren gegangen sind. Das Ziel ist, die Koordinierung physiologischer Bewegungsabläufe, Abbau pathologischer Bewegungsmuster, Normalisierung des Muskeltonus, Muskelkräftigung und Muskeldehnung. Einsatzgebiete dieser Methode sind insbesondere:
Periphere Nervenschädigungen (z.B. Nervenabrisse an Arm oder Bein)
Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. Spasmus, Multiple Sklerose (MS), Rückenmarkserkrankungen, Schlaganfall)
Traumatologie (nach Frakturen, Sehnenverletzungen, Sportverletzungen, Amputationen, Querschnittslähmung
Orthopädie (z.B. nach Wirbelsäulen - OP`s, Hüft -oder Kniegelenksprothesen, M. Bechterew, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen)
Diese Behandlungsform erfordert eine spezielle Ausbildung, die wir gegenüber den Krankenkassen nachweisen müssen.
Im Bedarfsfall sollte Ihr Arzt ganz konkret "Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage"
(PNF) verordnen.
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