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Rückenprobleme?

Unter Elektrotherapie versteht man die Anwendung spezieller Stromformen zur Therapie von Krankheitssymptomen. Durch die Elektrotherapie sollen Sekundärsymptome d.h. Begleiterscheinungen einer Erkrankung oder eines Traumas so beeinflusst werden, das der Circulus vitiosus ("Teufelskreis") - Schmerz - Tonuserhöhung (Spannungserhöhung) der Muskulatur - Minderdurchblutung - Schmerz durchbrochen

werden kann und eine günstige Ausgangssituation für die nachfolgende physiotherapeutische Behandlung geschaffen wird.
Einteilen lassen sich die Verfahren der Elektrotherapie in die Nieder-, Mittel- und Hochfrequenztherapie. Dabei zählt man zur Niederfrequenztherapie die Behandlung mit konstantem Gleichstrom, die Iontophorese und die Reizstrombehandlung von Muskeln und Nerven mit Impulsströmen unter 1000 Hz. Zur Mittelfrequenztherapie rechnet man Wechselströme mit einer Frequenz von mehr als 1000 Hz.
Hochfrequenzströme von mehr als 100000 Hz finden Verwendung bei der Therapie mit Kurz-, Dezimeter- und Mikrowellen.Ultraschall und Phototherapie, die Anwendung von Licht und Heilbehandlung, stellen Sonderformen der zu komplexeElektrotherapie dar.Allgemein wird der Elektrotherapie eine hyperämisierende (mehrdurchblutende), analgetische (schmerzlindernde) und muskelrelaxierende (spannungssenkende) Wirkung zugesprochen.